Kreisverband Darmstadt
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Die Metamorphose des Schwalbenschwanzes

Eine Entwicklung in Bildern von Elaine und Ellen Earle.

Rechtliche Hinweise

Der BUND bedankt sich ganz herzlich für die wunderschönen, in langen Jahren geduldig entstanden Bilder.

Alle Bilder wurden dem BUND von Elaine und Ellen Earle zur Verfügung gestellt. Alle Bildrechte liegen bei ihnen. Sie erlauben eine Weiterverwendung oder das Herunterladen für kommerzielle Zwecke ausdrücklich nicht.
Schulen, Kindergärten und ähnliche Institutionen sowie BUND-Gruppen dürfen die Bilder benutzen. Ein Quellenhinweis (email an bund.darmstadt(at)bund.net) ist dabei erbeten.

Bilder herunterladen: http://www.bund-darmstadt.de/d_pages/falter06/schwalb.exe

Vom Ei zur Puppe

Schwalbenschwanz bei der Eiablage. Die Eier werden einzeln an Pflanzen mit bestimmten Inhaltsstoffen abgelegt – z.B. an Möhren, Fenchel oder Dill.
Zuerst ist das Ei gelblich...
... dann verfärbt es sich und wird langsam weißlich und durchsichtig.
Die Verfärbung des Eies schreitet voran. Deutlich ist eine kleine dunkle Larve darin zu erkennen.
Eine kleine schwarze Schmetterlingsraupe mit weißem Fleck schlüpft aus.
Die geschlüpfte Raupe beginnt sofort die Eihülle vollständig aufzufressen:
Sie frisst und frisst...
Die Eihülle ist fast verspeist.
Die Eihülle ist verspeist – die kleine Raupe beginnt an der Wirtspflanze (hier Möhre) zu fressen.
Die Raupe ernährt sich weiter von der Wirtspflanze.
Verschiedene Generationen können auf einer Pflanze sitzen: Rechts oben sieht man eine noch kleine Raupe, die gerade anfängt sich zu häuten.
Die Raupe wächst schnell und häutet sich mehrmals. Unter der Raupe ist ein Rest der alten Haut zu erkennen.
Bei der Häutung verändert sich ihre Farbe von überwiegend schwarz zu grün-schwarz-geringelt mit orangenen Punkten.
In der Häutungszeit verlässt die Raupe ihre Wirtspflanze nicht.
Bald ist das letzte Raupenstadium erreicht.
Ist der Zeitpunkt der Verpuppung gekommen, wandert die Raupe ab und sucht sich einen geeigneten Platz. Das kann ein Ästchen, abgestorbener Blumenstängel oder ähnliches sein.
Am ausgewählten Stängel wird ein kleines Stück leicht eingesponnen.
Die Raupe ist fertig und in den gesponnenen Halterungsfaden geschlüpft.
Nach circa einer Woche platzt die Raupenhaut auf dem Rücken auf.
Zunächst ist ein kleiner Riss oben am Hals zu sehen.
Der Spalt vergrößert sich, die Haut darunter schimmert weiß hervor.
Die Haut platzt weiter auf.
Die Haut platzt weiter auf.
Die Raupe hat die Haut fast vollständig abgestreift.
Die Puppe befreit sich dabei durch heftige Bewegungen von der Raupen-Hülle.
Die Raupe hat sich vollständig befreit: Gut zu erkennen ist die alte Raupenhülle am Fuß der Puppe.

Von der Puppe zum Schmetterling

Anfangs ist die Puppe noch weich und aufgequollen.
Die Puppenhülle wird langsam fest und ist im Sommer dann grün.
Im Herbst ist die Hülle bei der überwinternden Generation dann graubraun.
Je nach Generation dauert die Entwicklung zum Schmetterling unterschiedlich lang. Erfolgt die Verpuppung erst im Herbst, überwintert die Puppe.
Gegen Ende der Verwandlung der Puppe zum Schmetterling wird die Puppenhülle immer durchscheinender, so dass man die gefärbten Flügel des Schmetterlings deutlich erkennen kann.
Der Schmetterling sprengt die Hülle am Kopfende auf und krabbelt heraus.
Sind der Kopf und die „Schultern“ frei, geht alles sehr schnell.
Der Schmetterling schiebt sich weiter aus der Hülle.
Der Schmetterling schiebt sich weiter aus der Hülle.
Der frisch geschlüpfte Schmetterling „rennt“ zum Endpunkt des Stängels.
Der Schmetterling hat das Ende des Stängels erreicht.
Der Schmetterling pumpt seine Flügel auf. Bevor er fortfliegt, lässt er sie eine Weile trocknen.
Schmetterling auf dem Stängel
Schmetterling auf dem Stängel
Schmetterling auf dem Stängel
Schwalbenschwanz mit ausgebreiteten Flügeln
Der Schwalbenschwanz ist nun fertig entwickelt.
Die verlassene Puppenhülle.

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