Kreisverband Darmstadt
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Der Schmetterling

Dani Distel erklärt euch etwas über das Leben der Schmetterlinge.

Wo sind die Schmetterlinge hin?

Dani Distel mit Schmetterlingen im Haar

Hallo, ich bin Dani Distel und entstamme der Feder von M. Meury.
Heute möchte ich euch etwas über Schmetterlinge erzählen!

Jeder kennt die „Kleine Raupe Nimmersatt“, die sich durch alles mögliche durchfuttert, bis aus ihr ein schöner Schmetterling wird. Doch leider werden die Lebensbedingungen für Schmetterlinge in der wirklichen Welt immer schlechter.

Viele Arten könnten sogar für immer verschwinden, wenn wir nicht handeln. Denn sie finden nicht mehr genug Futter – weil die Menschen oft nur noch Pflanzen in den Gärten und auf den Feldern haben, die nicht zur Nahrungspalette der Schmetterlinge gehören. Sie vertragen viele Chemikalien nicht, die wir Menschen auf unsere Felder sprühen. Und sie finden keine passenden Wiesen für ihren Nachwuchs – weil Menschen darauf Häuser oder Straßen bauen.

Hier könnt ihr gemeinsam mit euren Eltern überlegen, was ihr für Schmetterlinge in eurem Garten tun könnt:

Schmetterlingen helfen

Hier erfahrt ihr mehr über verschiedene Schmetterlinge:

Zehn Schmetterlingsarten ganz nah

Die Sinnesorgane von Schmetterlingen

Dani Distel zeichnet die Sinnesorgane vom Schmetterlingen

Schmetterlinge müssen viele Herausforderungen meistern: Sie fliegen täglich weite Strecken, um nektarreiche Blüten zu suchen. Weibchen und Männchen müssen sich oft über große Distanzen finden, um sich fortpflanzen zu können. Und für die Eiablage müssen die Weibchen eine ideale Futterpflanze wählen, damit später die Raupen was zu futtern haben.

Aber das ist zum Glück alles kein Problem, denn Schmetterlinge sind mit erstaunlichen Sinnesorganen ausgerüstet.

Dani Distel im Schlafsack

Hier könnt ihr euch die Metamorphose – also die Entwicklung – eines bestimmten Schmetterlinges von Nahem anschauen:

Metamorphose des Schwalbenschwanzes

Fühler

Fühler eines Schmetterlings Der Fühler eines Tagfalters

Die Fühler der Schmetterlinge sind mit unserer Nase vergleichbar – Schmetterlinge können damit aber viel besser riechen. Oft haben die Männchen größere Fühler, da sie besonders gut riechen können müssen, um die Weibchen zu finden.

Die Fühler eines Nachtfalters

Bei Nachtfaltern sehen die Fühler meistens anders aus – so kann man sie ganz gut von den Tagfaltern unterscheiden.

Augen

Ein Schmetterlingsauge

Die Augen der Schmetterlinge bestehen aus mehreren tausend Einzelaugen. Trotzdem sehen sie nur auf drei bis fünf Metern einigermaßen scharf. Dafür können sie auch ultraviolette Farben sehen – Farben, die das menschliche Auge nicht erkennen kann.

Beine

Ein Schmetterlingsbein

An den Beinen besitzen viele Schmetterlinge Geschmackszellen – wie wir auf der Zunge. Sie helfen ihnen, für sich und ihre Raupen die richtigen Futterpflanzen zu finden.

Saugrüssel

Der Saugrüssel eines Schmetterlings

Mit dem langen, dünnen Saugrüssel können die Schmetterlinge selbst in ganz enge Blüten hinein gelangen. In Ruhestellung wird er eingerollt. Es gibt aber auch Schmetterlingsarten ohne Rüssel, da sie gar nichts essen!

Ohren

Viele Schmetterlinge besitzen irgendwo am Körper Ohren, die aber fast unsichtbar sind. Sie heißen in der Fachsprache „Tympanalorgan“.

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